Hanföl – tolles Nervenfutter!

Ein Löffelchen voll… natives, biologisches und hochwertiges Pflanzenöl täglich bzw. kurmäßig innerlich eingenommen wäre ein wertvoller Beitrag zur eigenen Gesundheit!

Öle aus Früchten, Nüssen und Samen sind ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Ernährung und durch hochkarätige Inhaltsstoffe wahre Kraftspender!

Jedes Pflanzenöl hat spezielle Eigenschaften und eine andere Zusammensetzung an ungesättigten Fettsäuren. Pflanzenöle kann man gezielt einsetzen um das Immunsystem zu stärken oder dem Darm etwas gutes zu tun oder wie zB das Hanföl unserem Gehirn und Nervensystem einen echten Turbo-Booster zu gönnen…

Das Wort Hanf assoziieren wir eher mit der Rauschdroge Gras, Haschisch, Mariuhana oder Cannabis anstatt mit Gesundheit. Dabei ist Hanf eine ganz alte Kulturpflanze die zur Fasergewinnung für Textilien, Segeltücher oder Seile angebaut wurde. Hanf gewinnt aber in letzter Zeit (natürlich ‚THC-frei‘) auffallend vor allem in Kosmetikprodukten an Bedeutung.

Das aus den Samen gewonnene Öl hat eine gelb-grünliche Farbe und schmeckt (für mich lecker) nussig und kräftig. Passt zu Salat, Gemüse, Joghurt oder zum Fitness-Drink. Es ist ca. 9 Monte haltbar und sollte nicht erhitzt werden!

Seine Zusammensetzung sieht wie folgt aus:

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54% Linolsäure
Linolsäure ist immunsystemstärkend, baut Barriereschutz der Haut auf, wirkt regenerierend auf die Haut, bei Neurodermitis

17% Alpha-Linolensäure
Alpha-Linolensäure wirkt entzündungshemmend, wundheilend, hautregenerierend, bei irritierter Haut, bei Ekzemen, bei Narben

4% Gamma-Linolenäure
(das einzige Speiseöl das  diese enthält – kommt sonst nur beim Nachtkerzenöl vor!)Gamma-Linolensäure stärkt das Immunsystem, reguliert das Hormonsystem, wirkt antiallergisch, entzündungshemmend

Hanföl ist empfehlenswert

  • zur Hormonregulierung, bei PMS, Wechseljahrsbeschwerden
  • bei Erhalt und Aufbau des Immunsystems
  • bei zu hohem Blutdruck
  • bei zu hohem Cholesterinspiegel
  • auf das Herz-Kreislaufsystem
  • bei Arteriosklerose
  • bei Nervosität, Stress, Schlafstörungen, depressiven Verstimmungen und Burn-Out
  • Konzentrationsmangel, Prüfungsangst, ADHS
  • Unausgeglichenheit

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Hanföl hält unsere grauen Zellen fit und unterstützt das Nervensystem in seiner Funktion.

Empfehlenswert für Schulkinder die das Öl wenn nicht pur vielleicht mit einem Stück Brot und Apfel als gesunde Jause essen…

…und die Mama der mal die Nerven fehlen kann sich dazu setzen und ein gutes Vorbild sein 🙂

 

Anwendung:
Äußerlich aufgetragen fördert es die Zellneubildung und stärkt die Barrierefunktion der Haut. Gemischt mit zB Jojobaöl hat es sich bei Neurodermitis, Ekzemen, Schuppenflechte oder trockener Haut bewährt.

Innerlich empfiehlt sich eine kurmäßige Einnahme
von 1 Teelöffel pro Tag für ca. 2 Monate.

Für gute Nerven und ein starkes Immunsystem…
Auf die Löffel fertig los…

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PS: Es gibt auch ein ätherisches Hanföl das aus den Blättern mittels Wasserdampfdestillation gewonnen wird aber sehr selten erhältlich ist. Es wirkt ausgleichend, wird für die Atemwege und die Verdauung empfohlen.

 

Herbst liegt in der Luft

Bunte Blätter. Feuerwerk der Farben. Herbstlaubrascheln.
Kühlere Luft. Kürzere Tage. Herbstnebel. Strahlende Herbstsonne. Herbstastern. Herbstferien. Kastanienigel. Erntedank. Heiße Maroni. Warmer Kachelofen.
Teekanne hervorholen. Duftlampenzeit.

Nun läuft er wieder auf Hochtouren –  mein Aromadiffusor 🙂

Bei der Wahl eines Raumduftes bin ich persönlich einfach gestrickt und liebe es nur ein einziges ätherisches Öl zu verwenden.

Dennoch habe ich zwei Herbstdüfte zum selber mischen für euch ausprobiert und mag den wärmenden Herbstduft sehr…

Herbstduft

 

In die Duftlampe/Diffusor passt natürlich alles was der Nase gefällt aber wie wäre es mit einem Herbstwaldduft? Zeder, Fichte, Kiefernadel oder Latschenkiefer.

Oder ein wärmender Duft? Ingwer, Kardamom, Zimt oder Vanille.
So als Vorgeschmack aufs Kekse backen.

Für alle die keine schöne bunte Herbstlandschaft genießen sondern Tag für Tag nur Grau sehen und bereits am Nebel-Blues leiden – für den lieber etwas stimmungsaufhellendes wie Grapefruit, Orange oder Bergamotte (das ‚Licht-Öl‘).

Zusätzlich zu guten Raumdüften sollte jetzt auch das Immunsystem noch eine Kick bekommen,  damit wir fit durch die kalte Jahreszeit kommen. Dazu im nächsten Blogbeitrag mehr…

Feine sonnige Herbsttage…

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20 Kinder & ein Lippenpflegestift…

Meine jüngste lässt bald ihre Kindergartenzeit hinter sich und ein letztes mal durfte ich mit ihrer Kindigruppe als Aromakologin einen Vormittag verbringen…

Kinder für die Natur und fürs ‚Selbermachen‘ zu begeistern ist immer wieder eine Freude. Ganz gespannt waren sie was ich ihnen denn interessantes erzählen würde über das Gänseblümchen…

Das Gänseblümchen…

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Kinder lieben diese kleine Blume! Es gab kein Kind das sie nicht kannte.  Aber wie sieht das Gänseblümchen in allen Einzelteilen aus? Wusstet ihr das es Zungenblüten gibt? Was hat es für ‚Superkräfte‘? Was kann das Gänseblümchen ‚heil machen‘? Was kann man MIT und AUS dem Gänseblümchen machen?

Wer mehr über das tolle Blümchen erfahren will… kann HIER (klick!) nachlesen!

 

Die Kinder haben vorab bereits Gänseblümchen gepflückt und ein Mazerat angesetzt. Aus diesem Gänseblümchenöl haben wir dann gemeinsam einen Lippenpflegestift gerührt bzw. hergestellt.

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Dabei lernten sie zusätzlich Bienen- und Carnaubawachs, Sheabutter und Sanddornfruchtfleischöl kennen und wie das alles eingeschmolzen, zusammengerührt & abgefüllt wird… und das alles war kinderleicht 🙂

Dann hieß es warten bis alles fest war!

Rezept für 5 Lippenstifte

25 ml Öl
5 g Bienenwachs
2 g Carnaubawachs
3-4 g Sheabutter

optional: ein paar Tropfen Sanddorn-Fruchtfleischöl oder bis zu 10 Tropfen ätherisches Öl (Lavendel, Grapefruit, Vanille, Tonka, Benzoe…)

Hübsch verpackt konnten die Kinder es auch verschenken, aber das wollte eigentlich nur ein einziger 🙂

 

 

Danke  liebe ‚Fischegruppe‘ vom Kindergarten Alberschwende für den tollen Vormittag! Danke dass ihr so aufmerksam, wissbegierig und fleißig gewesen seit!

 

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DIY: Handpeeling für Samtpfötchen

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Alles an und in unserem Körper funktioniert tag täglich ganz selbstverständlich und wir sollten uns selbst regelmäßig gutes tun damit es auch so bleibt!

Heute kümmern wir uns einmal besonders um unsere Hände! Denn bei fast allem was wir tun wirken diese mit. Hände ruhen selten. Schon kleine Kinder fühlen, tasten, ergreifen und begreifen unsere Welt mit ihren kleinen Händen. Hände spielen, arbeiten, hantieren und erschaffen.

Hände drücken auch unsere Emotionen aus. Die Gestik mit den Händen unterstreicht oft eine Unterhaltung. Oder aus Wut die Fäuste ballen… Das schönste aber das unsere Hände tun können ist berühren, streicheln, wärmen, trösten, pflegen und Halt geben. Und diese schöne Aufgaben fühlen sich am besten mit feinen, gepflegten Händen an.

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Beim Salz könnt ihr Meersalz, Himalayasalz, Steinsalz, Ursalz… was ihr auch immer zu Hause habt – verwenden. Dieses Peeling (oder auch ‚Scrub‘ genannt) kann genauso gut mit Zucker statt Salz gemacht werden.

Durch das Kokosöl ist das Peeling pflegend und rückfettend und die Hände müssen danach nicht mehr extra eingecremt werden.

Kinder können da  ihren Mama’s und Papa’s ganz toll die Hände massieren oder natürlich auch umgekehrt und voilà alle Familienmitglieder haben dann Samtpfötchen 🙂

Viel Spaß beim mischen!

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Wenn das Ohr schmerzt…

Juhu der Frühling ist in Sicht… zumindest am Kalender 🙂

Sonnige, wärmere Tage jetzt im März veranlassen gerade Kinder die im Freien herumtoben mal dazu die Mütze oder Jacke oder beides beiseite zu legen. Danach stellt sich dann gerne mal ein kleine Schnupfnase ein oder sogar Ohrenschmerzen. Letztere können durch den kalten Wind oder die Infektion der Atemwege entstehen.

Die folgenden Tipps sind zur ersten Hilfe gedacht. Sollten die Schmerzen jedoch anhalten, sich verstärken oder Fieber hinzukommen bitte ab zum Arzt!

Ohrenschmerzen

Zwiebelohrpäckchen

Die natürlichen ätherischen Öle der Zwiebel wirken entzündungshemmend. Eine Mama hat mir mal den Tipp gegeben einfach nur 1 Zwiebelscheibe verwenden, die leicht anwärmen und in einen Wattepad legen! Dazu einfach die beiden Seiten des Pads auseinander ziehen und die Zwiebelscheibe reinlegen. Den Pad auf das betroffene Ohr legen, wenn vorhanden Heilwolle darüber und dem kleinen (oder großen) Patienten ein Stirnband oder eine Mütze anziehen um das ganze zu fixieren.

Tipp: wenn Wärme als angenehm empfunden wird ein Kirschkernkissen oder ein angewärmtes Tuch zusätzlich auflegen.

Duftes Päckchen mit ätherischen Ölen

1 Teelöffel Johanniskrautöl mit 2 Tropfen Cajeput ODER Lavendel fein ODER Thymian linalool mischen. Einen Wattebausch damit tränken, ausdrücken und dann auf das schmerzende Ohr (auf die äußere Ohrmuschel) legen. NICHT ins Ohr hineindrücken! Das Öl auch hinter dem Ohr auftragen. Auch hier Heilwolle auflegen und ein Stirnband/Mütze zum fixieren anziehen.

Engelwurzbalsam ist ein toller Tipp bei Schnupfnasen und kann auf die schnelle rund um das Ohr eingestrichen werden wenn jemand Ohrwickel- bzw. päckchen gar nicht anlegen lässt.

Wie oben schon erwähnt sind Ohrenschmerzen oft eine Begleiterscheinung bei Schnupfnasen. Für kleine Rotznasen stellte man früher gerne Majoranbutter her. Mit dem ätherischen Öl von Majoran kann man sich den aufwendigen Auszug sparen 🙂

Schnupfen (1)

Beim Balsam die Sheabutter vorsichtig schmelzen, das Johannisöl dazurühren und die ätherischen Öle eintropfen, umrühren, fest werden lassen. Fertig!

Einen schönen, gesunden Start in den Frühling!

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Brrrr….

Kältecreme

Strahlender Sonnenschein und klirrende Kälte… Sibirien lässt grüssen… es gibt ja kein schlechtes Wetter – nur schlechte Kleidung sagt man – also trotzdem den Winter genießen und die Haut vor der Kälte schützen mit einer selbstgemachten Kältecreme…

Hier die versprochene Zubereitung:

  • Das fette Öl in einem Gefäß im Wasserbad erwärmen
  • das Bienenwachs hinzufügen und schmelzen lassen (bei ca. 65°)
  • danach das Gefäß aus dem Wasserbad nehmen da das Lanolin zum unterrühren keine weitere Wärme benötigt und die Sheabutter bei max. 40° geschmolzen werden soll
  • wer mag und zur Hand hat ca. 3 Tropfen Sanddornfruchtfleischöl unterrühren und 5 Tropfen Lavendelöl (oder auch gerne ein anderes Lieblingsöl – aber keine Zitrusöle!) zugeben
  • alles gut verrühren und in Tiegel abfüllen! Fertig… und ab nach draußen!

Winterliche Grüße

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Happy New Year!

 

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Von guten Mächten

Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit dir leben
und mit dir gehen in ein neues Jahr…

Freu dich auf neue Duftportraits und Tipps und Tricks rund um aber vor allem mit den ätherischen Ölen!

Einen duften Jahresstart wünscht dir…

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DIY: Eine Kerze zu Weihnachten

candle-2966502_1920Bist du noch auf der Suche nach einem Mitbringsel oder Geschenk für deine Lieben? Wie wäre es mit einem selbstgemachten Teelicht?

So ein Kerzenlicht ist schon etwas wunderbares! Besonders jetzt im Winter wenn es draußen früher dunkel ist, wird gerne eine Kerze entzündet. Nicht nur am Adventskranz – auch in Windlichtern, Dekogläsern oder Laternen.

Bei uns zu Hause hat das Teelicht das ganze Jahr Saison und wird somit in Großpackungen gekauft 🙂 Leider sind die im Handel erhältlichen Teelichter immer in ALU Hüllen und das Teelicht selbst besteht aus Paraffin (welches aus Erdöl gewonnen wird).

Ab sofort gibt es bei uns das selbstgemachte Bio-Teelicht aus Sojawachs 🙂

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Sojawachs ist ein Produkt auf Basis eines natürlichen, nachwachsenden Rohstoffes. Es besteht zu 100% aus reinem Sojaöl. Achtet auf Sojawachs aus der EU – da bei diesem kein gentechnisch verändertes Soja verwendet wird.

Sojawachs schmilzt bei etwa 50°C und wird danach wieder fest. Es ist ideal für Teelichter oder Glaskerzen – jedoch nicht für Stumpenkerzen – da diese zu stark tropfen.

Was brauchst du für ein Soja-Teelicht?

  • Sojawachsflocken
  • Docht
  • Dochthalter/Wäscheklammer/Strohhalm
  • Teelichtglas oder sonstige geeignete Gläser

DIY Kerze

Wenn ihr alle Zutaten habt geht es ruck zuck!

Herstellung:

  • Sojawachsflocken im Wasserbad schmelzen
  • in der Zwischenzeit das Glas herrichten
  • den Docht mit Hilfe eines Dochthalters (siehe Foto)
    oder einer Wäscheklammer mittig platzieren
  • wenn das Sojawachs geschmolzen ist bei Bedarf ätherische Öle zufügen, umrühren und danach in das vorbereitete Glas gießen. Fertig!

Ich habe eine ‚Duftvariante‘ ausprobiert mit einer fertigen Adventsmischung der Firma Feeling. Auf ca. 100 g Sojawachs habe ich etwa 30-40 Tropfen gegeben damit man auch etwas riecht. Gerade die Kerzen die ich in Gläser mit Deckel gegeben habe duften beim öffnen herrlich! Wer einen großen Wohnraum hat, wird den Duft beim abbrennen der Kerze allerdings kaum wahrnehmen und dann muss man sich überlegen wie kostbar einem die ätherischen Öle dafür sind!

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Die Sojawachskerzen brennen mit total ruhiger Flamme und rußfrei (dafür den Docht auf 1cm kürzen!) und sie brennen deutlich länger als die ’normalen‘.

Gutes Gelingen und viel Freude beim ausprobieren und verschenken!

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Dezember Raumspray

Dezember Raumspray

Duftportrait: Gewürznelke

 

14 Tage noch bis Weihnachten… Während draußen alles in eine schöne weiße Schneedecke gehüllt ist und frostige Temperaturen herrschen – duftet es drinnen bei den meisten schon fein warm und würzig nach Keksen, Lebkuchen, Punsch und Glühwein…

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Die Gewürznelke (auch Nelke, Näglein oder Nelkenköpfchen) ist ein tolles Gewürz und Wärmespender in der Winterzeit. Das ätherische Öl der Gewürznelkenknospe wird von Eliane Zimmermann als ‚Das Kraftpaket-Öl‘ bezeichnet da es Körper und Seele stärkt!
Im Sommer wird die Nelkenknospe auch gern gegen Insekten eingesetzt. Vielleicht auch schon gesehen – die mit Nelken gespickte Zitrone oder einen Tropfen vom ätherischen Öl in eure Sonnenlotion gegen lästige Mücken. Der würzige Duft ist auch gern in After Shaves, Mundwasser oder selbstgemachten Zahnpflegepulvern enthalten.

 

Im Mittelalter zählte das Gewürz zu den kostbarsten und wurde auch in der Klosterheilkunde verwendet. In Tibet sind die Knospen – Blüten der Götter  – sie werden als Energietonikum verwendet und als keimtötendes, schmerzstillendes und verdauungsförderndes Mittel sehr geschätzt.

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Der Gewürznelkenbaum wird ca. 10 Meter hoch und ist unter anderem in Madagaskar und Sri Lanka zu Hause. Er gehört zur Familie der Myrtengewächse (zu der auch Cajeput, Niaouli, Eukalyptus und Teebaum gehören). Die Knospen werden von Hand geerntet und getrocknet. Das ätherische Öl wird durch Wasserdampfdestillation gewonnen und ist ca. 5 Jahre haltbar. Es gibt auch ein Nelkenblätteröl, das zwar preiswerter angeboten wird, aber weniger gut vertragen und eine weniger würzigere Note hat als die Knospen.

Beim Nelkenknospenöl immer auf eine 0,5% Dosierung achten (5 Tropfen auf 50 ml Basisöl) da es sonst hautreizend wirken könnte.

clove-1326474_1920Das ätherische Öl der Nelkenknospe ist stark antibakteriell, antiviral und antimykotisch. Es wird gerne bei Zahnschmerzen eingesetzt da es betäubt und Schmerzen lindert. Es wirkt anregend und stärkend auf die Gebärmuttermuskulatur und sollte in der Schwangerschaft nicht angewendet werden – mit Ausnahme zur sanften Geburtseinleitung. Bei Rheuma, Muskelkater, Bronchitis, Erkältungen und Halsschmerzen verwendet, wirkt es erwärmend, durchblutungsfördernd und entzündungshemmend. In Zeiten von körperlicher und seelischer Erschöpfung kommen wir mit Nelkenknospenöl wieder in unsere Kraft.

Fußbad (für eine starke Abwehr)
2 Tropfen Ingwer und
1 Tropfen Nelkenknospenöl

Duftlampe/Streamer für den Weihnachtsduft (auch ohne Kekse backen 🙂 )
3 Tropfen Orange
1 Tropfen Zimt und
1 Tropfen Nelke

Hab einen schönen Advent!

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PS: ‚Guten Abend, gute Nacht mit Rosen bedacht, mit Näglein besteckt…‘ damit sind Gewürznelken gemeint… 🙂