Sommer, Sonne…

 

… Sonnenschein.

SommerSonne

Juhu! Der Sommer ist da! Endlich draußen sein, baden, den Grill anwerfen, das Leben genießen und vor allem Sonne tanken! Das stärkt das Immunsystem, aktiviert den Stoffwechsel, schützt vor depressiven Verstimmungen und kurbelt unsere Vitamin-D Produktion an.

Sonnenstrahlen machen glücklich 🙂

Wenn da nicht immer ein oder zwei kleine ABER wären… Wie immer um diese Jahreszeit warnen die einen davor ja keinen Meter ohne Sonnencreme zu gehen während die anderen behaupten eben diese sei schädlich.

Ich persönlich finde man hat ein Gefühl dafür wenn man bereits grenzwertig ungeschützt der Sonne ausgesetzt ist und dann einfach SOFORT ab in den Schatten und Sonnencreme verwenden – ABER bitte eine hochwertige!

Informiert euch bei www.codecheck.info oder über die App ‚ToxFox‘ über eure Lieblingssonnencreme und deren Inhaltsstoffe und was sie bewirken. Denn nicht nur eure Haut und euer Organismus dankt euch für den Verzicht auf Chemie sondern auch die Umwelt, Gewässer und Meere deren Ökosysteme durch Sonnenmilch zerstört werden!

Natürliche Alternativen…

Online bestellbar… Die Firma Feeling bietet eine natürliche, mineralische feelingsonneSonnencreme ohne synthetische Inhaltsstoffe, Nanopartikel oder Zinkoxid.

Do it yourself… Dafür gibt es im Internet und auch in Büchern Rezepte für selbstgemachte Sonnencremen. Auch ich habe schon welche ausprobiert. Kokosöl, Olivenöl haben zB einen natürlichen Lichtschutzfaktor von 7. Mandelöl 4. Durch Zugabe von Zinkoxid kann der LSF erhöht werden – ist aber auch wieder umstritten dieses zu verwenden. Mit der Zugabe ätherischer Öle muss beachtet werden keine Öle zu verwenden die die Photosensibilität der Haut erhöhen wie zB die beliebten Zitrusöle. Möglich wäre dafür Lavendel, Rose, Rosengeranie, Ho-Blätter, Palmarosa oder Ylang Ylang. Auch sollte so eine selbstgemachte Creme unbedingt 30 Minuten vorher aufgetragen werden damit die Öle auf der Haut – einfach gesagt – nicht spiegeln in der Sonne und die Haut verbrennen anstatt zu schützen. Meine persönliche Erfahrung damit ist – das sie ausreicht für Nachmittage im Garten oder kürzere Ausflüge, ABER für einen ganzen Badetag am See oder einen Ausflug in die Berge war sie mir und meiner Familie nicht ausreichend.

Nach dem Sonnenbaden…

Was dafür aber super zum selber machen ist – eine feine After-Sun Pflege. Denn es ist genauso wichtig unser Haut nach dem Genuss der Sonnenstrahlen mit nativen Pflanzenölen oder feuchtigkeitsspendenden Hydrolaten zu pflegen und ihr Gutes zu tun.

In fast jedem der folgenden einfachen Rezepte ist Sanddornfruchtfleischöl enthalten – das hautschützend, reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Carotinoiden ist. Es hat eine tönende Wirkung je nachdem ob es höher oder niedriger dosiert wird (max. 10% – und dann aufpassen bei weißer Kleidung :-)) – es kann aber auch weggelassen werden.

Mein Lieblingsrezept ist eine Schüttelemulsion aus Öl und Hydrolat.

After-Sun-Spray (für eine 50 ml Sprühflasche)
25 ml Rosen-, Lavendel- oder Pfefferminzhydrolat
25 ml Johanniskrautöl
10 Tropfen Sanddornfruchtfleischöl
4 Tropfen Karottensamenöl
10 Tropfen Lavendel fein
2 Tropfen Pfefferminze (erfrischt und kühlt, bei Kindern unter 6 Jahren weglassen)

After – Sun Öl
100 ml Aloe Vera Öl oder 100 ml Johanniskrautöl oder 100 ml Kokosöl
10 Tropfen Sanddornfruchtfleischöl
4 Tropfen Karottensamenöl
12 Tropfen Lavendel fein

Erfrischungsspray für Dekolletè, Arme, Beine und Füße
20 ml Pfefferminzhydrolat
2 Tropfen Pfefferminze
4 Tropfen Bergamott-Minze
1 Tropfen Zitronenmyrte

Solltet ihr trotz aller Vorsicht doch einmal einen  Sonnenbrand  haben dann verwendet gut gekühltes Rosenhydrolat zum aufsprühen oder

50 ml Kokosöl
15 Tropfen Lavendel fein (noch besser Lavendel extra – Berglavendel)
bis zu 5 Tropfen Pfefferminze (kühlt! nicht für Kinder unter 6!)

Auch die Lippenpflege sollte nicht vergessen werden!
Lippenbalsam
3 TL Jojobaöl
1 TL Sesamöl
2 TL Bienenwachsdrops
4 Tropfen Melisse 10% i. J.
ein paar Tropfen Sanddornfruchtfleischöl

Ich wünsche euch einen wunderbaren Sommer!
Genießt die Sonne und eure selbstgemachte Hautpflege.

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Bildergebnis für freya meine sonnenpflege
PS: Kleiner Buchtipp…

Allgemeines, Infos & Warnungen

Ätherisches Öl –  die duftende Seele der Pflanze. Ätherische Öle sollen unsere Selbstheilungskräfte stärken und helfen Krankheiten besser zu bewältigen. Beliebt sind sie vor allem, weil sie auf unser Nervensystem wirken. Sie wirken entspannend oder anregend, Gefühle werden wieder klarer, lichter und heller. Negative Gedanken und Niedergeschlagenheit können sich verflüchtigen. Körperlich bekämpfen sie Bakterien, Viren oder sogar Pilze.

Zur Herstellung werden Blüten, Blätter, Kräuter, Nadeln, Samen, Früchte, Wurzeln & Rinden der Pflanzen und Bäume verwendet. Es gibt verschieden Arten der Gewinnung – Wasserdampfdestillation, Kaltpressung und Extraktion.

Wofür benutzt man ätherische Öle? Zur Wohnraumbeduftung, zum Waschen & Putzen, für Inhalationen, Bäder, Kompressen, Massagen, für den neuesten Trend der Do-it-yourself-Kosmetik, in der Aromatherapie und für die Aromaküche.

Aufbewahrt werden die Öle am besten geschützt vor Licht und Hitze. Die meisten Öle sind zwischen 3 und 10 Jahren haltbar. Zitrusöle sind im Durchschnitt nach Anbruch leider nur ca. 1,5 Jahre haltbar, werden aber auch am häufigsten verwendet.

ACHTUNG und Vorsicht bei der Verwendung von ätherischen Ölen ist im Falle einer Schwangerschaft, bei Epileptikern und Kindern. Öle ohne Absprache mit einem Aromatherapeut nicht innerlich anwenden! Hautreizungen durch Überdosierungen vermeiden und die Öle nicht unverdünnt verwenden (es gibt aber auch da Ausnahmen)! Zitrusöle dürfen nicht auf der Haut verwendet werden wenn man sich danach direkter Sonne aussetzt, es könnte zu Hautschäden und Pigmentstörungen führen.

Wichtig ist auch – dass ihr eurer Nase vertraut! Was euch gut riecht – tut euch auch gut! Verwendet die Öle mit ACHTSAMKEIT und ihr werdet viel Freude damit haben!

Bianca